ÖM Langdistanz Podersdorf
Ironman Podersdorf: 3,8 km Schwimmen, 180 km Lauf und 42,2 km Laufen und das alles bei extremen Bedingungen! Um 06.00 Uhr am Morgen stand das Rennen kurz vor der Absage auf Grund des Sturmes der über den See fegte, begleitet von Blitz und Donner. Doch nachdem sich die Gewitterzelle doch noch verzogen hatte konnte um 7.30 Uhr pünktlich gestartet werden. Viele Teilnehmer ließen sich aber von den hohen Wellen im Neusiedler See abschrecken und blieben lieber am sicheren Ufer. Wie hart es tatsächlich war, musste Wolfi am eigenen Leib beinhart erfahren: Durch eine Welle wurde er regelrecht aus dem Wasser gehoben und “stürzte” rund einen Meter tief auf eine ca. 20 cm unter dem im Wasser angebrachte Eisenstangen, welche eine Boje sichern sollte. Kaum zu glauben, aber es zog sich doch tatsächlich eine Rippenfraktur zu! In den ersten Momenten war natürlich die Aufgabe ein großes Thema, jedoch verbiss er sich die Schmerzen und kämpfte sich ins Schwimmziel. Beim Radfahren ließen extreme Windböen und teilweiser Starkregen ebenfalls keine Top-Zeiten zu. Das abschließende Laufen war bei kühlen Temperaturen ohne Regen recht angenehm, abgesehen natürlich vom Rippenbruch, der bei dieser Fortbewegungsart natürlich nochmals anständig präsent war.
Wolfgang Egger erreichte bei diesen unwirtlichen Bedingungen trotzdem den ausgezeichneten 24. Gesamtrang, wurde vierter in seiner Klasse und da dieses Rennen zusätzlich als Österreichische Meisterschaft auf der Langdistanz gewertet wurde freute sich Wolfi sehr über die Bronzemedaille.
Stefan Zumtobel, der ebenfalls ein super Rennen ablieferte, musste aufgrund einer Zeitstrafe eine Zwangsruhepause einlegen und belegte schlussendlich den ausgezeichneten 32. Gesamtrang sowie den 6. Platz in seiner Altersklasse. In der ÖM konnte er sich den 7. Rang sichern. Ein besseres Ergebnis wurde aufgrund eines Kurzbesuchs im China-Restaurant vereitelt: doch nicht zum Essen sondern dem Bedürfnis dieses loszuwerden. Stefan nahm es wie immer mit Humor, denn am Samstag waren wirklich alle Sieger die dieses Rennen beendeten.
Ereignisreiches Wochenende
Mondsee 50.1
Am vergangenen Wochenende fand am Mondsee der allseits bekannte und beliebte Triathlon mit reger TTCI-Beteiligung statt. Gleich 7 Athleten aus unserem Verein stellten sich der Herausforderung und wurden mit tollen Wetter, einer super Veranstaltung und noch besseren Ergebnissen belohnt.
Andreas Mader, unsere quereingestiegene Nachwuchshoffnung, konnte souverän seinen Klasse gewinnen und blieb mit Platz 94 bei 433 Finishern noch in den Top 100. Gesamtzeit: 2:17,45. Walter Hauser, unser scheinbar unermüdlicher Dauerrenner, lieferte einen spannenden Wettkampf und konnte seine Altersklasse M50 mit äußerst knappen 3 Hundertstel Vorsprung gewinnen - Gesamtzeit 2:18,49! Überhaupt liefen die ersten fünf dieser Altersklasse in einem Zeitfenster von nur rd. 1,5 Minuten ein - ein gewiefter Taktiker unser Walter!
Unser Triathlonpäarchen Petra und Christian Fankhauser starteten gemeinsam und…liefen fast gemeinsam über die Ziellinie. Lediglich 2min30 trennten unsere zwei Triathlonanfänger, wobei Petra beim Laufen dem Christian anständig die Schneid abgekauft hat! Belohnt wurde Ihre Leistung mit einem 7. Platz in der Klasse W40 mit einer Gesamtzeit von 2:46,53. Christian finishte in 2:49,33 und wurde 59. in seiner Altersklasse.
Auch die bayrische Außenstelle des TTCI in Form der Familie Grammer war vollzählig anwesend und auch am Start. Pech hatte - wieder einmal - Christine Grammer. Beim Aufsteigen auf das Rad fuhr ihr ein leider unbekannter Konkurrent derart hart in die Schaltung, dass Sie wenig später das Rennen mit technischem Defekt aufgeben musste. Besser erging es Susanne Grammer. Sie finishte in 2:41,13 und erreichte wieder einen Podestplatz: 3. in der Klasse W45. Helmut Grammer, eigentlich nur inoffizielles TTCI-Mitglied, knackte die 2:30-Mauer gerade nicht und erreichte den 28. Platz in der Altersklasse M45.
Seinen wohl besten bisherigen Triathlon lieferte Andreas Leiter ab. Trotz der für alle schwierigen Schwimmverhältnisse (Wellen, starker Wind und schwierige Orientierung) und der ebenso windigen Radstrecke blieben genug Körner für die Laufstrecke, auf der er erstmals (deutliche) die 40min-Schallmauer knackte. Am Ende standen 2:06,50 zu Buche, der 9. Platz in der Klasse Elite 1 und der 30. Gesamtplatz beim größten österreichischen Event über die olympische Distanz.
XTerra-EM am Klopeinersee
Unser Kämpfer in der Gatsch- und Dreckabteilung Robert Hierzmann war am vergangen Samstag bei einem Xterra-EMlauf am Klopeinersee im Einsatz. Leider lief es ihm diesmal nicht besonders und er musste einiges an “Lehrgeld” bezahlen. Auf der falschen Seite gestartet - 70-80m weitere Schwimmstrecke; Trockenreifen statt Regenreifen bei richtig nassem Untergrund - ergeben in Summe vier Stürze mit Abschürfungen und Prellungen; Zuviel gegessen am Rad - es gesellten sich starke Magenbeschwerden zu den restlichen Schmerzen; kurz um: Viel gelernt, den Rest schnell vergessen und sich auf die Wolfgangsee-Challenge freuen.
Leutascher Running Day
Egger Wolfi startete beim Leutascher Runningday auf der Halbmarathondistanz. Eine sehr selektive Strecke ließ zwar keine schnellen Zeiten zu, dazu waren zu viele knackige Anstiege eingebaut. Doch mit dem dritten Gesamtrang (!) zeigte er sich dennoch sehr zufrieden. Sieger Scherl Mathias, zur Zeit einer der schnellsten Läufer Tirols, zeigte zwar erst auf der zweiten Hälfte auf, dafür umso stärker. Resümee von Wolfi: Generalprobe geglückt, Podersdorf kann kommen.
(aspro)
Titel fixiert
Bereits beim vorletzten Cupbewerb - dem Sprint in Blindenmarkt bei Amstetten - konnten Walter Hauser und Wolfi Egger ihren Gesamtsieg in der Cupwertung der jeweiligen Masters-Altersklasse vorzeitig einfahren. Da gibt es nichts mehr zu rütteln - herzliche Gratulation unseren beiden Dauer(b)rennern!
Allerdings musste sich Wolfi heuer in der Masters-Gesamtwertung dem “Neueinsteiger” Albuin Schwarz geschlagen geben und auch in der Overall-Wertung wird es für einen Stockerlplatz noch sehr eng. Hier liegt Wolfi momentan an der 4. Stelle. Doch Podersdorf kommt noch und Insider wissen, welches Drehbuch hier ausgepackt werden soll…
Ansonsten war Blindenmarkt - wie immer - ein sehr nettes Rennen, doch wie alle Jahre mit eigenen Gesetzen
(aspro)
Waldviertler Eisenmänner
Ein hartes Rennen, der Waldviertler Eisenmann! Doch Wolfgang Egger, der als einziger Tiroler Triathlet die Fahnen in Litschau hoch hielt, ließ sich dadurch nicht beirren. Nach dem Schwimmen (2,2 km) fehlten ihm auf den schlussendlichen Sieger und IRONMAN Hawaii Gewinner 2007 Norman Stadler (GER) lediglich 2 min! Das Radfahren war insofern schwer, da pro 28 km Runde zusätzlich 330 Höhenmeter eingebaut waren - in Summe also knapp 1.000 hm! Somit war das Haushalten mit den eigenen Kräften sehr, sehr wichtig. Aber ein Routinier wie Wolfgang weiß schon wie damit umzugehen ist. Nach der Ersten der abschließenden vier Laufrunden schlich sich allerdings eine kurze aber absolut heftige Tiefphase ein! Doch nach ein paar Orangen, Cola und starker Motivation von seiner Frau Martina erwachten die Lebensgeister wieder und unser Top-Athlet finishte auf dem ausgezeichneten 15. Gesamtrang. Einziger Wehrmutstropfen an diesem Tag: erstmals in der laufenden Saison musste sich Wolfgang in seiner Klasse - knapp aber doch - mit Rang zwei begnügen. Ein Athlet aus der Tschechei konnte sich in der ersten Laufrunde entscheidend absetzen und war nicht mehr zu holen. Doch das gibt wieder neue Motivation für Litschau 2010 und das hervorragende Ergebnis bestätigt eines: Die Formkurve für Podersdorf (ÖM Langdistanz) zeig steil nach oben! (aspro)
Hitzeschlachten
Großangriff der TTCI-Athleten am vergangen Wochenende. In Krems, Zell am See und in Auerberg (D) waren sie im Einsatz.
Walter Hauser absolvierte als einziger TTCI-Athlete den Cupbewerb in Krems. Mit über 300 Starter war der Triathlon komplett ausgebucht - ein Teilnehmerrekord für diese Veranstaltung. Der großen Hitze trotzten die Athleten zuerst mit einem “entspannenden” Bad in der Donau bevor es auf die schnelle Radstrecke und auf heissen Sohlen dem Ziel entgegen ging. Walter hielt stand und konnte als Sieger seiner Alterklasse (77. Gesamt) wertvolle Cup-Punkte sammeln!
Eine etwas größere Mannschaft fand sich beim Zeller Triathlon in Zell am See ein. Die ebenfalls ausgebuchte Veranstaltung (Danke an die Kollegen aus Zell für die zur Verfügung gestellten Startplätzte!) avanciert ob des attraktiven Gesamtpakets (Triathlon mit anschließendem Gratisessen und -eintritt zum Seefest) wohl langsam zum Renner der Mittsommerbewerbe. Wolfgang Egger, Andreas Leiter und Martin Steinkasserer stellten sich der heissen Herausforderung über die olympische Distanz. Kathrin Steinkasserer (Swim), Luise Peer (Bike) und Christine Valentiny (Run) nahmen die Selbe Distanz als Staffeln in Angriff. Geprägt von der Hitze entwickelte sich das Rennen vorallem auf der Laufstrecke zu einer waren Schlacht - die Gesamtzeiten zeigen es eindeutig. Nicht desto trotz konnten unsere Starter wieder sehr ansprechende Ergebnisse abliefern. Wolfgang Egger als Sieger der AK 45 (11. Gesamt) zeigte so manch jungem Wilden wer das Sagen hat. So hatte auch Andreas Leiter als 7. der Elite 1 (25. Gesamt) gegen ihn nicht viel zu melden. Martin Steinkasserer kämpfte verbissen und finishte als 223. (304 Finisher gesamt) und 27. der AK 45. Pech hatten unsere Mädls. Als eindeutig schnellste Damenstaffel gingen sie trotzdem leer aus. Der Veranstalter warf alle Staffeln in einen Topf und so war es kaum verwunderlich, dass die Damen gegen die Männer bzw. die Mixed-Staffeln keine Chance hatten.
Am Auerberg im nahen deutschen Ausland startete unser tirolerisch-bayrischens Triathlonpaar Monika Gebele und Fritz Hemetsberger. Beide waren mit ihrem Wettkampf sehr zufrieden und feierten die persönlichen Bestzeiten. Vor allem Fritz war begeistert von seinen Leistungen zumal die Strecken (Schlingpflanzen im Wasser, hügelig am Rad, Crosscountry beim Lauf) alles andere als einfach waren. Verantwortlich für den guten Radsplit soll eine schärfere Einheit am Donnerstag mit einem Clubkollegen gewesen sein…näheres lies er sich aber nicht entlocken
Und noch ein Nachtrag: ganz still und heimlich hat sich Robert Hierzmann bei den Xterra-Staatsmeisterschaften in Kitzbühel die Silbermedaille in der EK I gesichert! Und das bei einem schier unglaublich schweren Rennen: Schwimmen im Bergsee, biken auf der Streif (Mausefalle hinauf!) und u.a. 185hm auf 1 km beim laufen…wie üblich durch Lettn und Dreck. Herzliche Gratulation zu dieser Leistung! (aspro)