Trainingstipp – nach der Saison ist vor der Saison

Ja, die Saison ist vorbei. Für den Einen ist es schon die xte Triathlonsaison gewesen. Sozusagen alte Hasen – das heißt noch lange nicht Stillstand und Langeweile. Für die Tria Roockies wird das Erfahrung sammeln das Wichtigeste sein und die folgenden Sätze für die alten Hasen können unsere Einsteiger dann in ein paar Jahre lesen …..  😉

Nein, jede Saison ist anders. Schwächen in einer Disziplin werden zu Stärken. Trotz fleißigem Training geht mal ein Wettkampf nicht so wie man glaubt, dass er gehen sollte. Und…., wenn man mal nicht so fit war, gekränkelt hat und nicht so viel zum Trainieren gekommen ist, klappte ein Wettkampf wieder mal spitze. Wundert euch dies, oder braucht Ihr eine kurze Erklärung?

Hier meine Erklärung, ohne Anspruch auf Richtig- und Vollständigkeit aus meiner mittlerweile lange Erfahrung als Wettkämpfer u. Trainer:
Jeder Körper, so stabil er auch im Training ist braucht konstantes Training und noch wichtiger Erholung. Wenn dies innerhalb der Woche (Stichwort: Mikroperiodisierung, Makroperiodisierung) und über die ganzen Saison / dem Jahr nicht passiert, reagiert unser Kadaver – leider, und das macht er mit Müdigkeit/Lustlosigkeit, Krankheit und Verletzungen. Dies kann subsummiert werden unter dem Begriff Übertraining.
Diese Dinge hindern uns auch dann am Festhalten an der Trainingsplanung, da immer nachkorrigiert werden muss. Somit kann dann auch nicht die Leistung bei Wettkämpfen abgerufen werden, die man aufgrund des Absolvierten Trainings glaubt, verdient zu haben.

Zurück zu kommen auf mein Thema:
Irgendwann muss die Triathlonsaison 2018 einen Abschluss finden (eventuell dauert dies für die Teilnehmer des IM Hawaii noch eine Woche ;-), um dem Körper mal Ruhe gönnen zu können. Und dann? Dann sollte man die Zeit zum Fremdgehen nützen. MTB fahren, Langlaufen, Schitouren, StabiTraining, usw. Die einzige Sportart spezifische Ausnahme zu machen, was zu dieser Zeit wirklich ein Gewinn für die nächste TriSaison bedeutet, ist das Schwimmen. Hier aber auch nicht Kilometer schrubben, sondern mal in Ruhe an der Technik feilen.
Euer Stefan